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Pizzaboden roh

Pizzaboden – © beavegan.de – be a vegan – Bild zum Vergrößern anklicken

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Zutaten:
300 g gekeimter Buchweizen
100 ml Quellwasser
100 g Buchweizenflocken
1 Esslöffel Olivenöl (80/10/10: Olivenöl kann auch weggelassen werden)
1/4 Teelöffel Salz (80/10/10: Salz kann auch weggelassen werden)
3 Esslöffel Flohsamenschalen

Zubereitung:
1 – Eschenfelder Keimglas zu gut 1/3 mit Buchweizen füllen, mit Quellwasser auffüllen und zwei Stunden einweichen.
2 – Mindestens zwei Mal täglich gut spülen (das Spülwasser muss ganz klar sein) und das Glas zum Abtropfen kopfüber in das Gestell stellen. Insgesamt dauert der Keimvorgang
48 Stunden.
3 – Normalerweise nehme ich zwei Gläser des gekeimten Buchweizens. Da ich hier nur ein Glas fertig hatte, habe ich noch 100 g Buchweizenflocken hinzugefügt. Diese können bei doppelter Menge gekeimtem Buchweizen auch entfallen. Bei der hier verwendeten Menge habe ich einen sehr dünnen Pizzaboden erhalten.
Gekeimter Buchweizen, Quellwasser, evtl. Öl und evtl. Salz in den Mixer geben und gut durchmixen. Buchweizenflocken und Flohsamenschalen dazugeben und weiter mixen.
4 – Teig auf Dörrgitter mit Dörrfolie geben und mit der nassen Hand glattstreichen.
Bei dieser Menge den Teig 7 Studen bei 42°C in den Dörrautomat geben. Wenn zeitlich möglich Dörrfolie nach etwa 4 Stunden entfernen und den Pizzaboden wenden. Wenn ich die doppelte Menge des gekeimten Buchweizens habe und keine Buchweizenflocken beifüge, dann braucht der Teig noch einmal etwa zwei Stunden länger. Dann die Dörrfolie nach der Hälfte der Zeit unbedingt entfernen und den Pizzaboden wenden.
Der Teig sollte gut zusammenhalten, oben und unten trocken, in der Mitte aber noch feucht sein.

Es kann auch jede andere Getreideart verwendet werden. Buchweizen ist jedoch aufgrund der Glutenfreiheit besonders bekömmlich.

Die Weiterverwendung des Pizzabodens ist für Pizza oder in einer süßen Variante z. B. mit Carobcreme möglich.

Verwendete Geräte (Anklicken des jeweiligen Fotos leitet weiter zum Produkt bei amazon.de):

Eschenfelder Keimgläser mit Abtropfgestell:
B00D8W82LG  B00D8V8EM4 3 x  B00ESEI41G oder  B00ESEK400

Buchweizen mit der Getreidemühle/-flocker Schnitzer Vario geflockt:
B0089EQ2KG  B0089ET43I

Vitamix:
B005H9ZAO0  B00GEEHQJ4

Zum Dehydrieren verwende ich den Sedona Combo. Der Vorteil bei diesem Gerät ist, dass man die erste Stunde auf 60°C einstellen und dann auf 42°C herunterfahren kann. Die Rohkostqualität bleibt dabei erhalten, da das Trockengut innerhalb der ersten Stunde nicht über 42°C warm wird:
B00GUR325W

Wraps

Wraps sind in so vielen Variationen möglich!!! Hier eine Möglichkeit:

Wraps – © beavegan.de – be a vegan – Bild zum Vergrößern anklicken

Wraps – © beavegan.de – be a vegan – Bild zum Vergrößern anklicken

Zutaten für die Wraps:
2 rote Beete
3 rote Paprika
5 Tomaten
1 Trinkkokosnuss, nur das Kokosfleisch
3 Esslöffel Flohsamenschalen (ich nehme die ungemahlenen von Govinda, es geht aber auch mit gemahlenen Flohsamenschalen; aber nicht mit Flohsamen!)

Zutaten für die Füllung:
Hier auf dem Foto von oben nach unten:
Mangold (nicht in großen Mengen roh essen!), gelbe Paprika, Frühlingszwiebeln, Karotten, Kohlrabi, Cocktailtomaten und ein Dip.
Mögliche Varianten: Alle möglichen Sprossen, Salate, Spinat, Avocado…
Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Zutaten für den Dip:
1 Tasse Cashewkerne
1 Tasse Wasser
8 getrocknete Tomaten
1/2 Zitrone geschält
1 Zehe Knoblauch (wenn gewünscht)
Pfefferkörner
etwas Salz (nur wenn getrocknete Tomaten ohne Salz sind)
Alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Masse pürieren.
Weitere Dipvariationen: Tomatendip/Ketchup, Kichererbsen-Hummus

Zubereitung der Wraps:
1 – Alle Zutaten für die Wraps geputzt und in Stücke geschnitten in den Mixer geben und gut durchmixen.
2 – Masse auf zwei Dörrgitter mit Dörrfolie geben. In Kreisform verteilen. 5 Stunden bei
42 °C im Dörrautomaten trocknen
(ich nutze den Sedona Combo – Bild anklicken leitet weiter zu amazon.de).
Dörrfolie entfernen und weitere ca. 4 Stunden trocknen. Die Wraps sollten noch gut formbar sein. Sind sie noch zu nass, dann brechen sie leicht; sind sie zu trocken, dann können sie von beiden Seiten mit Wasser besprüht werden.
3 – Die Wraps mit beliebigen Zutaten füllen.
4 – Die Wraps zusammenrollen, dabei die Seiten einschlagen. In der Mitte auseinander schneiden … genießen! ;-)

Eine Variante ohne rote Beete im Wrap mit Kräuterdip:

Wraps 2 - Bild zum Vergrößern anklicken

Wraps ohne rote Beete – © beavegan.de – be a vegan – Bild zum Vergrößern anklicken

Anstatt des selbstgemachten Wraps können auch Kohl-, Nori- oder Reisblätter verwendet werden. Einen Beitrag dazu gibt es ab 27.10.2014 hier!